5 Tage in Austin – BBQ, Tacos & jede Menge gute Vibes

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Austin stand schon lange auf meiner Foodie-Bucketlist – und nach dieser Reise kann ich euch endlich meinen persönlichen Austin Foodie Reisebericht liefern: 5 Tage voller BBQ, Tacos, Paddleboarding, Hotelvibes und einem kleinen Rodeo-Highlight. Lass dich inspirieren und komm mit auf einen kulinarischen Ausflug in die texanische Hauptstadt.


Tag 1: Ankommen & erstmal Tacos

Unsere Unterkunft war das Carpenter Hotel – ein Boutique-Hotel mit viel Charakter. Beton, Holz, warme Farben, Retro-Details und ganz viel Grün. Es liegt ruhig, aber super zentral, zwischen Downtown und dem Lady Bird Lake.
Schon beim Check-in fühlten wir uns wohl – besonders, weil es dort täglich zwischen 15 und 17 Uhr für Hausgäste ein Glas Sparkling Wine aufs Haus gibt. So kann man seinen Ankunftstag definitiv starten lassen! 

Hotel

Direkt daneben liegt die Carpenter Coffee Bar (täglich von 7–17 Uhr geöffnet), wo ich mich auf Anhieb in den Cold Brew verliebt habe. Der perfekte Wachmacher nach dem Flug – dazu ein frisch gerösteter Everything Bagel mit Cream Cheese.

Carpenter Hotel Bar

Zum Abendessen ging’s zu Torchy’s Tacos – ein Klassiker, ja, aber völlig zurecht. Ich hatte den Brushfire Taco (scharf, mit Jalapeños und Mango – mega Kombi!) und Trailer Park Trashy Style (mit frittiertem Chicken & Queso – guilty pleasure deluxe).
Unbedingt probieren: das Green Chile Queso – warm, würzig, cremig, mit Chips zum Dippen. Ein Traum.

👉 Ich hab zu Hause ein ähnliches Queso-Rezept nachgebaut – du findest es hier in meinem Blog.

Tag 2: Paddle-Boarding, BBQ-Schlange & der beste Negroni

Früh morgens ging’s los – wir liefen den Lady Bird Lake Trail entlang. Etwa 10 Kilometer lang, flach, gut ausgebaut, mit schönem Blick aufs Wasser und die Skyline.
Spontan mieteten wir ein Stand-Up Paddleboard, genossen die morgendliche Ruhe auf dem Wasser und sahen Austin einmal von einer ganz anderen Seite. Auch Kayaks gibt’s dort übrigens überall zu leihen.

Lady Bird Lake

Frühstück? Nope. Heute war kein Platz für Bagels – denn: Franklin Barbecue stand auf dem Plan.
Wir waren gegen 8:30 Uhr dort, holten uns einen der kostenlosen Campingstühle, packten den Kindle aus, quatschten mit anderen BBQ-Fans und warteten entspannt. Um Punkt 11 Uhr öffneten die Türen – und dann passierte das:

Wir haben Aaron Franklin persönlich getroffen.
Der BBQ-Guru himself, lässig, freundlich, ganz unaufgeregt – und er hat uns sogar kurz ein paar Worte gewechselt. Für BBQ-Fans ein echter Fangirl-Moment!

Aaron Franklin

Und das Essen? Einfach nur next level.
Das Brisket: saftig, rauchig, butterzart.
Die Ribs: sticky, würzig, perfekt gegart.
Selbst die Beilagen wie Potato Salad oder Pickles sind richtig gut abgestimmt.

Brisket

👉 Wenn du dein eigenes Brisket zuhause zaubern willst: Hier geht’s zu meinem Rezept für ein Slow-Cooker-Brisket mit Texanischem Twist.

🔥 BBQ-Tipp für Zuhause: Das Buch von Aaron Franklin

Wenn du tiefer in die Welt des texanischen Barbecues eintauchen willst, kann ich dir sein Buch wärmstens empfehlen:
📘 Franklin Barbecue: A Meat-Smoking Manifesto – geschrieben von Aaron Franklin persönlich. (Affiliate Link)
Es ist kein klassisches Kochbuch, sondern eher ein unterhaltsamer, aber tiefgehender Guide, wie man echtes BBQ macht – vom perfekten Smoke über Fleischkunde bis zur eigenen Smoker-Bauphilosophie.

PS: Auch für Anfänger total lesenswert – es macht einfach Spaß, seine Leidenschaft für BBQ auf jeder Seite zu spüren.

Abends gönnten wir uns dann was Elegantes direkt im Hotel: das Restaurant Carpenters Hall.

Super entspannte Atmosphäre, kreative Karte – ich hatte ein saisonales Pasta-Gericht mit gerösteten Tomaten & Kräutern und dazu einen perfekten Negroni. Nicht zu süß, nicht zu bitter – genau richtig.

Negroni

👉 Mein Negroni-Lieblingsrezept für einen perfekten Feierabenddrink findest du hier.

Tag 3: BBQ mit Aussicht, Uptown Vibes & ein bisschen Südstaaten-Flair

Wir wollten eigentlich mal was „Leichtes“ – aber Terry Black’s BBQ kam uns dazwischen.
Zum Glück! Denn die Terrasse mit Blick auf Downtown, der freundliche Service und das perfekt geräucherte Fleisch machen den Besuch absolut lohnenswert. Mein Favorit: die Jalapeño-Cheddar-Sausage mit Mac’n’Cheese und einem ordentlichen Klecks BBQ-Sauce als auch die Mac’n’Cheese

👉 Für alle die deftige Beilagen lieben: Mein Rezept für cremige  Mac and Cheese zum Nachmachen findest du hier.

Nachmittags: ein kleiner Spaziergang im Zilker Park, barfuß durch den Rasen, Leute gucken, ein bisschen ausruhen – einfach mal treiben lassen.

Am Abend zog es uns in den Uptown Sports Club im East Side District – ein Lokal mit Geschichte, das in neuem Glanz wiedereröffnet wurde, u. a. von Aaron Franklin selbst. Das Ambiente: retro-amerikanisch, aber sehr gemütlich. Der Service? Herzlich und aufmerksam.

Mein Tipp: Unbedingt das Gumbo probieren!
Cremig, leicht scharf, vollgepackt mit Shrimp, Wurst & Soul – genau so, wie man’s sich vorstellt, wenn man „Südstaaten-Küche“ hört.

👉 Ich hab zuhause eine einfachere Version davon nachgekocht – du findest das Rezept für mein Chicken & Shrimp Gumbo hier.

Gumbo

Dazu ein Craft Beer vom Fass und ein bisschen entspannte Bar-Atmosphäre – genau die richtige Mischung aus kulinarisch interessant und unkompliziert. Für mich eine echte Überraschung und ein klarer Tipp, wenn du ein bisschen tiefer in die lokale Szene eintauchen willst.

Tag 4: Shopping, Burger & Sparkling am Pool

Morgens wieder in die Carpenter Coffee Bar – Cold Brew, Bagel, draußen in der Sonne sitzen. Danach fuhren wir raus zum The Domain, Austins Open-Air-Shoppingcenter mit coolen Boutiquen, bekannten Labels und überraschend guten Cafés.

Wieder zurück, hatten wir Lust auf was Schnelles – zum Glück liegt P. Terry’s Burger Stand direkt gegenüber vom Hotel. Saftiger Cheeseburger, knusprige Pommes, kühle Limo – perfekt nach einem Shoppingtag.

Nachmittags dann Entspannung am Pool, Sonnenbrille auf, Sparkling Wine in der Hand – was will man mehr?

Pool

Am Abend spazierten wir noch ein bisschen durch die South Congress Avenue: Boutiquen, Straßenmusik, Murals, Food Trucks, Vibes!
Ein schöner Tagesabschluss – inklusive dem I love you so much-Wandbild natürlich.

I love you so much-Wandbild

Tag 5: Rodeo, letzte Tacos & bye bye Austin

Zum krönenden Abschluss ging’s zum Rodeo Austin – ein echtes Erlebnis!
Cowboys, Bullenreiten, Musik, Fair-Food, Lichterketten und amerikanischer Charme pur. Auch wenn’s nicht ganz mein Lifestyle ist – es war faszinierend, das alles mal live zu erleben.

Rodeo Austin

Danach noch ein kleiner Spaziergang am Lady Bird Lake, ein letzter Bagel im Carpenter, ein letzter Kaffee… und dann war’s das auch schon.

Austin

Austin – da geht noch mehr!

Fünf Tage waren wunderbar – aber die Liste an Spots, die ich noch besuchen will, ist länger als je zuvor. Beim nächsten Mal ganz oben:

  • Aba – mediterrane Küche, wunderschöne Terrasse

  • Red Ash – italienisch, alles aus dem Holzofen

  • Hestia – kreative Küche über offenem Feuer

  • Ember Kitchen – modern, stylisch, spannend

Transparenz-Hinweis

Alle Empfehlungen in diesem Beitrag sind unbezahlt und unbeauftragt. Ich wurde weder eingeladen noch gesponsert.
Alle Links dienen rein zur Orientierung – und alle Restaurant- oder Hotelempfehlungen basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen.

Dort wo auf einen Empfehlungslink verwiesen wird, ist dies klar geschrieben.

Wenn du etwas nachkochst, dich inspirieren lässt oder Fragen hast – schreib mir gern!

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